11. September: NPD-Kundgebung verhindern!

Demo des Hamburger Bündnis gegen Rechts:
Freitag – 11.09. – Kundgebung 16 Uhr / Demo 17 Uhr – Hbf (Hachmannplatz)

Antifa-Treffen:
17:30 Uhr – direkt Berliner Tor

Für den 11. September hat der NPD-Funktionär und Nazi-Anwalt Jürgen Rieger eine Kundgebung in Hamburg angemeldet. Der Aufruf richtet sich gegen das zweite Schanzenfest am darauf folgenden Tag und steht unter dem Motto „Recht und Ordnung durchsetzen – Schanzenfest dauerhaft verbieten!“. Neben den bürgerlichen Politikern, allen voran Innensenator Ahlhaus, hat nun auch die NPD das Thema für sich entdeckt. Die Faschisten versuchen den sicherheitspolitischen Diskurs rund um das Schanzenfest aufzugreifen und die ohnehin vorhandene Stimmungsmache gegen ein linkes Straßenfest, das sich weitestgehend der staatlichen Kontrolle entzieht, für sich auszunutzen.

Nachdem Jürgen Rieger eine Kundgebung auf dem Gänsemarkt ebenso wie eine Demonstration durch das Schanzenviertel von der Polizei untersagt wurde, soll die Kundgebung jetzt mitten in Hamburg, um 19 Uhr am U/S-Bahnhof Berliner Tor stattfinden. Dagegen hat das Hamburger Bündnis gegen Rechts bereits eine antifaschistische Demonstration für den Nachmittag angemeldet. Autonome und antifaschistische Gruppen mobilisieren für 17:30 Uhr direkt zum Berliner Tor.

Wir rufen allen Menschen auf, dem Treiben der Nazis eine Ende zu setzen. Bereitet Euch auf den Tag vor und überlegt Euch wie wir die NPD-Kundgebung verhindern können. Lasst uns den Faschisten am 11. September entgegentreten, und das ganz ohne Recht und Ordnung, sondern auf allen Ebenen und mit allen nötigen Mitteln!

Aktuelle Infos: www.antifahamburg.blogsport.de

PRP

Das Projekt Revolutionäre Perspektive (PRP) wurde Anfang 2009 gegründet und ist ein Zusammenschluss von Menschen aus verschiedenen Bereichen der (radikalen) Linken. Die Erfahrungen der Mitglieder reichen in die autonome und antifaschistische Bewegung sowie in die antirassistische und internationalistische Arbeit hinein. Wir haben uns gemeinsam organisiert und versuchen, mit praktischen Aktionen gesellschaftliche Widersprüche aufzugreifen, für eine revolutionäre Perspektive einzutreten und Alternativen zum gegenwärtigen kapitalistischen System aufzuzeigen.

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