Prozess gegen Revolutionärin in der Schweiz

Update: Infoveranstaltung und Solidaritätskundgebung in Hamburg

Für Ende September ist in der Schweiz ein politischer Prozess geplant in dem Angriffe auf Staat und Kapital zur Verhandlung gebracht werden sollen. Hierzu zählen z.B. pyrotechnische Angriffe unter anderem auf die Kantonspolizei Zürich, den Dienst für Analyse und Prävention (Inland­nachrichtendienst der Schweiz), die staatliche israelische Fluggesellschaft EL AL, das griechische Fremdenverkehrsbüro oder das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO. Bei all diesen Aktionen wurde der Slogan „Für eine revolutionäre Perspektive!“ hinterlassen. Dafür wird nun Andi, eine Genossin des Revolutionären Aufbau Schweiz und der Kommision Rote Hilfe International, von der Klassenjustiz angeklagt.

Angeklagt ist Eine – Gemeint sind wir Alle!

Hoch die internationale Solidarität!

Update: Infoveranstaltung und Aktionstag in Hamburg:

Am 20. September wird es im Internationalen Zentrum in der Brigittenstraße 5 eine Infoveranstaltung zur aktuellen Repression in der Schweiz geben. Um 19:30 wird ein schweizer Genosse zum anstehenden Prozess referieren.

Zum Prozessauftakt am 28. September gibt es einen Aktionstag: In Hamburg gibt es ab 18 Uhr am Spritzenlatz in Altona eine Kundgebung zur Solidarität mit Andi.

Hier die Erklärung des Revolutionären Aufbaus aus der Schweiz

PRP

Das Projekt Revolutionäre Perspektive (PRP) wurde Anfang 2009 gegründet und ist ein Zusammenschluss von Menschen aus verschiedenen Bereichen der (radikalen) Linken. Die Erfahrungen der Mitglieder reichen in die autonome und antifaschistische Bewegung sowie in die antirassistische und internationalistische Arbeit hinein. Wir haben uns gemeinsam organisiert und versuchen, mit praktischen Aktionen gesellschaftliche Widersprüche aufzugreifen, für eine revolutionäre Perspektive einzutreten und Alternativen zum gegenwärtigen kapitalistischen System aufzuzeigen.

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