80 Jahre Altonaer Blutsonntag – 80 Jahre Antifaschistische Aktion

Das rote Altona – 17. Juli 1932. Ein proletarisches Viertel, ein aufrührerisches Viertel, eine antifaschistische Hochburg. Ein SA-Aufmarsch mit tausenden Nazis trifft in Altona auf entschiedenen Widerstand. Die Antifaschistische Aktion hatte zur Verteidigung des Viertels aufgerufen. Nach heftigen Straßenkämpfen sind am Ende des Tages 16 Einwohner tot. Erschossen durch die Polizei. Am 17. Juli 2012 soll mit einem szenischen Stadtteilrundgang an die damaligen Ereignisse erinnert werden.

17. Juli 2012 – 18 Uhr – August Lütgens Park

Weitere Veranstaltungen:

Themenabend zum Altonaer Blutsonntag im Antifa-Café
6. Juli 2012 – 20 Uhr – Hafenvokü – Hafenstraße 116

Erinnerung an die ersten Justizopfer des Faschismus
1. August 2012 – 18 Uhr – hinter dem Amtsgericht Altona (Eingang Gerichtstrasse)

Erinnerung an Bruno Tesch, August Lütgens, Walter Möller und Karl Wolff, die wegen ihrer Beteiligung an den Protesten gegen den Naziaufmarsch in Altona am 1. August 1933 an dieser Stelle ermordet wurden.

Eine Veranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten VVN / BdA, unterstützt von: Antifa-Café Hamburg, Altonaer Plattform gegen Verdrängung, Projekt Revolutionäre Perspektive (PRP), ver.di Jugend Hamburg / Projekt U35

PRP

Das Projekt Revolutionäre Perspektive (PRP) wurde Anfang 2009 gegründet und ist ein Zusammenschluss von Menschen aus verschiedenen Bereichen der (radikalen) Linken. Die Erfahrungen der Mitglieder reichen in die autonome und antifaschistische Bewegung sowie in die antirassistische und internationalistische Arbeit hinein. Wir haben uns gemeinsam organisiert und versuchen, mit praktischen Aktionen gesellschaftliche Widersprüche aufzugreifen, für eine revolutionäre Perspektive einzutreten und Alternativen zum gegenwärtigen kapitalistischen System aufzuzeigen.

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