Support Rojava

Seit 2012 findet in Rojava ein Prozess der Umgestaltung hin zu einem alternativen fortschrittlichen Gesellschaftsmodell statt. Inmitten des syrischen Bürgerkriegs begann der Aufbau autonomer Strukturen im Norden Syriens, in denen die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen ihr Leben selbstverwaltet und basisdemokratisch organisieren. suprojDabei steht die Region durchgehend unter Beschuss: Auf der einen Seite durch den Islamischen Staat, auf der anderen Seite durch Drohungen und ein Embargo der Türkei. Spätestens mit der Befreiung von Kobane wurde Rojava zu einem Symbol des Widerstands. Der IS konnte erfolgreich zurückgedrängt und weite Gegenden von seiner Kontrolle befreit werden. Im Juni diesen Jahres befreiten Einheiten der kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG und YPJ die Stadt Tal Abyad. Dies war ein strategisch entscheidender Sieg, da die Stadt eine wichtige Nachschubroute für den IS darstellte. Rojava zeigt, dass es Alternativen zu Krieg, Besatzung, Unterdrückung und religiösen Fundamentalismus gibt, die es als Linke zu unterstützen gilt.

Dies passiert bereits auf vielen Ebenen: Zum Beispiel gibt es das »Internationale Freiheitsbataillon« in dem Kommunist*innen und Anarchist*innen aus mehreren Ländern den Kampf vor Ort unterstützen, die Kampagne Feuerwehr für Rojava oder die Hilforganisation Cadus, welche unter anderem eine mobile Klinik in Rojava aufbaut.

Die Kampagne »Support Rojava« will über die verschiedenen Aktivitäten Öffentlichkeit schaffen und die Rolle der BRD und ihrer Nato-Verbündeten im Konflikt beleuchten. Darüber hinaus soll es am 5. Dezember einen Aktionstag geben, also achtet auf Ankündigungen.

Besucht das neue Internetportal Support-Rojava.org und beteiligt euch an kommenden Aktionen!

PRP

Das Projekt Revolutionäre Perspektive (PRP) wurde Anfang 2009 gegründet und ist ein Zusammenschluss von Menschen aus verschiedenen Bereichen der (radikalen) Linken. Die Erfahrungen der Mitglieder reichen in die autonome und antifaschistische Bewegung sowie in die antirassistische und internationalistische Arbeit hinein. Wir haben uns gemeinsam organisiert und versuchen, mit praktischen Aktionen gesellschaftliche Widersprüche aufzugreifen, für eine revolutionäre Perspektive einzutreten und Alternativen zum gegenwärtigen kapitalistischen System aufzuzeigen.

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