Der Rote Abend

Hamburg rechts außen – ein Bericht der Antifa 309

Es ist kein Geheimnis: Auch Hamburg hat ein Problem mit Nazis und Rassisten. In einigen Gegenden weniger, in anderen dafür umso mehr. Insbesondere im Nord-Osten, in Farmsen, Berne, Bramfeld und Rahlstedt, kommt es immer wieder zu rechten Aktivitäten. Regelmäßig werden die Stadtteile mit faschistischen Aufklebern und Schmierereien übersät, es kommt zu Pöbeleien gegen Geflüchtete und vermeintliche Linke und in den letzten Monaten mehrfach auch zu tätlichen Übergriffen. Viele der lokalen Nazis scheinen untereinander vernetzt und bei Teilen der Bevölkerung gut integriert zu sein. Offenbar finden sie dort ein rassistisches Klima vor, in dem sie glauben immer enthemmter agieren zu können.

Vertreter*innen der Antifa 309, die in den besagten Stadtteilen aktiv ist, werden von den Naziaktivitäten und ihren Strukturen vor Ort berichten und einen Eindruck vermitteln, wie linke Politik außerhalb der „Szeneviertel“ funktionieren kann. Anschließend möchten wir gemeinsam über antifaschistische Strategien diskutieren.

Freitag – 04. November 2016 – geöffnet ab 19 Uhr – Veranstaltung 20 Uhr – Rote Flora – Hamburg

Der Rote Abend fusioniert mit dem Antifa-Café! Ab jetzt gehen wir gemeinsame Wege – und zwar jeden 1. Freitag im Monat in der Roten Flora. Mit Veranstaltungen zu wechselnden Themen wollen wir aktuelle politische Fragen, Ansätze von Selbstorganisierung und Strategien der antifaschistischen und revolutionären Linken diskutieren.