Auf nach Bonn – Gegen die Kriegskonferenz!

Am 5. Dezember treffen sich die Verantwortlichen für den Krieg in Afghanistan in Bonn. Neben Vertretern der NATO-Staaten und dem Karzai-Regime sind auch regionale Warlords und „gemäßigte“ Taliban geladen. Auf der Afghanistan-Konferenz „Petersberg II“ wird über die Zukunft des Landes – über Krieg und Besatzung – und die weitere Militärstrategie beraten. So oder so versprechen die „Lösungen“ der NATO und ihrer Verbündeten katastrophale Folgen für die Menschen vor Ort. Die Bevölkerung wird seit über 10 Jahren zwischen Besatzungsmächten, Warlords und religiösen Fundamentalisten aufgerieben. Zu Recht sagen linke und fortschrittliche Kräfte, dass eine lebenswerte Perspektive für Afghanistan nur ohne diese zu haben ist. Die Friedens- und Antikriegsbewegung mobilisiert aus diesem Anlass für den 3. Dezember zu einer bundesweiten Demonstration gegen die Kriegskonferenz. Das 3A-Bündnis und die Interventionistische Linke beteiligen sich mit einem gemeinsamen internationalistischen Block an der Demo.

Aufruf von 3A*Revolutionäres Bündnis
Aufruf der Interventionistischen Linken (iL)
Gemeinsamer Aufruf zum internationalistischen Block

Roter Abend: Afghanistan, die Linke und die Frage der internationalen Solidarität
Freitag – 25.11.2011 – 20 Uhr – Planwirtschaft – Klausstraße 10 – Hamburg/Altona

Auf der Veranstaltung sind Bustickets zur Demo nach Bonn erhältlich (20 EUR, ermäßigt 15 EUR)

3.12. | 11:30 Kaiserplatz | Internationalistischer Block auf der Demo gegen Petersberg II
4.12. | Antikriegskonferenz
5.12. | Protestaktionen gegen die Afghanistankonferenz

PRP

Das Projekt Revolutionäre Perspektive (PRP) wurde Anfang 2009 gegründet und ist ein Zusammenschluss von Menschen aus verschiedenen Bereichen der (radikalen) Linken. Die Erfahrungen der Mitglieder reichen in die autonome und antifaschistische Bewegung sowie in die antirassistische und internationalistische Arbeit hinein. Wir haben uns gemeinsam organisiert und versuchen, mit praktischen Aktionen gesellschaftliche Widersprüche aufzugreifen, für eine revolutionäre Perspektive einzutreten und Alternativen zum gegenwärtigen kapitalistischen System aufzuzeigen.

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